Eine Brücke wird gebaut

Warum Interim-Management?

In einer sich verändernden Welt müssen sich Unternehmen immer schneller wandeln. Dies geschieht über operative Restrukturierungen bis zur Transformation ganzer Geschäftsfelder oder über Marktkonsolidierungen in Form von Fusionen und Übernahmen.

In solchen Phasen des Umbruchs kommt auf die Unternehmenskommunikation eine der wichtigsten Aufgaben zu: Sie muss alle Stakeholder – interne wie externe – von dem strategischen Richtungswechsel überzeugen. Um dies professionell leisten zu können, werden häufig zusätzliche Ressourcen auf Zeit benötigt; Interim-Manager also, die umfassende Erfahrungen mitbringen und helfen, das gesteigerte Arbeitsvolumen zu bewältigen.

Darüber hinaus unterstützen Interim-Manager bei der Vakanzüberbrückung. Gute Mitarbeiter für eine Stelle zu finden, ist nicht immer leicht. Interim-Manager können die Lücke sofort füllen und entlasten so das Team der Unternehmenskommunikation.

Wie läuft die Zusammenarbeit mit einem Interim-Manager im Bereich Unternehmenskommunikation ab?

In einem Erstgespräch analysieren wir Ihre Bedarfe und das optimale Set-up – ob Vakanzüberbrückung, Projekthochphase, Krisenkommunikation, Change- und Transformationsphase oder M&A und Post-Merger-Integration. Nach meinem Start folgt ein intensives Onboarding auf Basis von relevanten Unterlagen und Orientierungsgesprächen mit Schlüsselpersonen im Unternehmen. Während des Mandats stehe ich im ständigen Austausch mit meinen Ansprechpartnern und informiere in regelmäßigen Jour-fixe-Terminen transparent über Fortschritte und wir besprechen die nächsten Schritte. Das Entscheidende: Ich bringe unmittelbare Entlastung und liefere von Anfang an messbare Ergebnisse – ohne lange Einarbeitungszeit, sondern als operative Kraft, die Ihre Kommunikation direkt gestaltet oder unterstützt.

Welche Qualifikationen sollte ein Interim-Manager mitbringen?

Ein erfahrener Interim-Manager in der Unternehmenskommunikation bringt Führungserfahrung und mehrere abgeschlossene Mandate in ähnlichen Situationen mit. Fachlich sind fundiertes Wissen in Kommunikationsstrategie, Medienmanagement und Stakeholder-Kommunikation unverzichtbar. Persönlich benötigt ein Interim-Manager analytische Schärfe, schnelle Auffassungsgabe und Durchsetzungsvermögen – die Fähigkeit, eine Situation zu erfassen und sofort zu agieren. Change-Management-Erfahrung ist zentral: Er hat bereits Restrukturierungen, Transformationen oder Krisenkommunikation geleitet. Entscheidend sind seine Soft Skills wie klare Kommunikation, Einfühlungsvermögen für Stakeholder, Belastbarkeit und unternehmerisches Denken.

Wie findet man einen Interim-Manager im Bereich Unternehmenskommunikation; welche Dienstleister gibt es in Deutschland?

Interim-Manager sind in den meisten Fällen selbständig tätig. Mandate erhalten wir über Empfehlungen aus unserem Netzwerk oder von (spezialisierten) Personalberatern. Zudem gibt es auch Kommunikationsagenturen, die Interim-Management anbieten.

Wo ist der Unterschied zu externen Beratern oder festangestellten Mitarbeitern?

Interim-Manager sind viel tiefer in operative Prozesse des Unternehmens eingebunden als externe Berater. Sie spüren den Puls des Unternehmens. Gleichzeitig haben sie genügend Abstand für eine kritische, ganzheitliche Einschätzung und Beratung. Darüber hinaus fühlen sich gute Interim-Manager dem Unternehmen verbunden und handeln ausschließlich in dessen Interesse. Es gibt keinen Druck weitere Leistungen zu verkaufen.

Im Vergleich zu festangestellten Mitarbeitern sind Interim-Manager frei von interner Unternehmenspolitik. Sie können flexibel und kurzfristig eingesetzt werden und bringen zudem eine langjährige Expertise und Erfahrung mit.

Was sind übliche Kosten für einen Interim-Manager?

Tagessätze von Interim-Managern sind je nach Erfahrung und Mandat unterschiedlich und liegen im Kommunikationsbereich meist zwischen 1.000 und 1800 Euro. Als Faustformel gilt, dass der Tagessatz bei gut 1 Prozent des Jahresbruttogehaltes eines vergleichbaren festangestellten Mitarbeiters liegt. Allerdings entfallen für die Unternehmen sämtliche Lohnnebenkosten, Bonuszahlungen, Zahlungen im Krankheitsfall oder während des Urlaubs. Gegenüber Beratungen sind Interim-Manager meist günstiger, da sie keine Overheadkosten mit einberechnen.

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